Copilot Challenge Austria 2026 - Auszeichnungen im Bildungsministerium · 45 Sekunden
Ein Video, in dem jemand etwas sagt, das er nie gesagt hat. Ein Konto, hinter dem kein Mensch steckt. Eine Empörungswelle, die jemand bestellt hat. Bei der Copilot Challenge Austria 2026 ging es nicht darum, ob eine KI die richtige Antwort gibt - sondern darum, wie Manipulation in Medien gemacht wird und woran man sie erkennt. Einen Monat lang, im Mai 2026, in Klassen der Sekundarstufe II in ganz Österreich. Am 8. Juni 2026 wurden die besten Schulen im Bundesministerium für Bildung ausgezeichnet.
Warum es diesen Wettbewerb gab
Gefälschte Videos, erfundene Zitate, bestellte Empörung: Was früher Aufwand brauchte, macht heute ein Werkzeug in Minuten. Wer damit aufwächst, braucht mehr als Bedienwissen - nämlich ein Gefühl dafür, wie Manipulation gemacht wird, warum sie bei uns wirkt und wo die Grenze zum Strafbaren liegt. Genau dafür haben DaVinciLab, fit4internet und Microsoft Österreich die Copilot Challenge Austria aufgesetzt, gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung.
Die Hürde war absichtlich niedrig: fertige Unterrichtsmaterialien, ein bis zwei Unterrichtseinheiten, keine Vorkenntnisse - weder bei den Jugendlichen noch bei den Lehrkräften. In kostenlosen Info-Webinaren der Virtuellen PH konnten sich Lehrkräfte im April in zwanzig Minuten abholen, was sie für den Start brauchten. Dass daraus binnen eines Monats mehr als 200 Klassen an 61 Schulen wurden, war die Antwort darauf.


