Digitaler Zahlungsverkehr & Sicherheit. Lerne die Grundlagen des modernen Bankwesens und wie du dein Geld sicher verwaltest.
Es gibt viele Nummern in der Finanzwelt. Damit du nicht den Überblick verlierst, merk dir diese drei:
Die internationale "Postadresse" für dein Geld (20 Stellen). Du brauchst sie für Überweisungen – wenn jemand dir Geld sendet oder du selbst überweist.
Deine interne Nummer bei deiner Bank. Sie ist eigentlich ein Teil deiner IBAN (meist die letzten 10 Stellen). Wird heute fast nur noch innerhalb der IBAN verwendet.
Die 16-stellige Nummer auf deiner Karte. Wichtig: Das ist NICHT deine IBAN! Du brauchst sie hauptsächlich für Online-Shopping. Sie ist ein digitaler Schlüssel für Zahlungen im Web.
Innerhalb Europas nutzen wir einheitliche Regeln (SEPA):
Deine Bankkarte (Debitkarte) ist der "Schlüssel" zu deinem Guthaben. Du kannst sie auf zwei Arten nutzen:
Wenn du sie verlierst, kann jeder, der deine PIN kennt (oder bei kleinen Beträgen kontaktlos ohne PIN), damit bezahlen. Du musst sie sofort sperren lassen (Notruf 116 116).
Hier schützt dich die Biometrie. Eine Zahlung geht nur durch, wenn du sie mit Face-ID oder Fingerabdruck freigibst. Selbst wenn jemand dein Handy klaut, kommt er nicht an dein Geld.
Im Wallet wird die echte Kartennummer nie übertragen, sondern durch einen verschlüsselten Code (Token) ersetzt. Noch sicherer!
Stell dir vor, dein Konto wäre ein Tresor mit zwei verschiedenen Schlössern. Die 2FA sorgt dafür, dass ein Passwort allein nicht ausreicht, um einzubrechen. Man kombiniert immer zwei der folgenden drei Faktoren:
Etwas, das nur du im Kopf hast (Passwort, PIN)
Etwas, das du physisch bei dir trägst (Smartphone, Karte)
Etwas, das du "bist" (Fingerabdruck, Face-ID)
Selbst wenn ein Betrüger dein Passwort herausfindet (Wissen), kann er nichts stehlen, weil er dein Smartphone (Besitz) oder deinen Fingerabdruck (Biometrie) nicht hat.
Betrüger versuchen ständig, an deine "Schlüssel" (PIN, TAN, Passwort) zu kommen. Die häufigste Methode ist Phishing.
Deine Bank wird dich NIEMALS per SMS oder E-Mail nach deiner PIN, einer TAN oder deiner kompletten Kartennummer fragen!
Wichtige Fakten zur Cyberkriminalität und Finanzsicherheit.
Die digitale Welt birgt viele Risiken. Über 90% der Fälle im Bereich Cyberkriminalität beginnen mit Phishing-Angriffen. 2022 wurde jede fünfte Straftat mit Hilfe des Internets begangen.
Ca. 84% der Menschen benutzen für mehrere Accounts dasselbe Passwort – ein gefährliches Sicherheitsrisiko. Cyberkriminelle erstellen jeden Monat im Durchschnitt rund 1,4 Millionen Phishing-Websites.
Zwischen 2014 und 2023 hat sich die Anzahl der Anzeigen im Bereich Internetkriminalität versiebenfacht. 2023 wurde in Österreich weniger als ein Drittel aller angezeigten Fälle von Internetkriminalität aufgeklärt. Die Fälle von Privatinsolvenz von Menschen unter 24 stieg im Jahr 2023 um 22 Prozent.
Schütze dich durch starke, einzigartige Passwörter und aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) überall, wo möglich!
Wenn Sie einen neuen persönlichen Code generieren, verliert der alte seine Gültigkeit. Alle Daten der Schüler:in bleiben selbstverständlich erhalten. Teilen Sie der Schüler:in den neuen Code mit, damit sie sich wieder anmelden kann.
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