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Copilot Challenge 2026: Manipulation erkennen

Die Awards zur Copilot Challenge Austria 2026 im Bundesministerium für Bildung

Deepfakes, Bot-Schwärme, Empörungsreflex: Im Mai 2026 haben mehr als 200 Klassen an 61 Schulen untersucht, wie Manipulation in Medien funktioniert - psychologisch, technisch und rechtlich. Am 8. Juni wurden die besten Schulen im Bundesministerium für Bildung ausgezeichnet, gemeinsam veranstaltet von DaVinciLab, fit4internet und Microsoft Österreich.

Alle ausgezeichneten Schulen mit Urkunden und erhobenen Armen im Wellensteinsaal des Bildungsministeriums

Die ausgezeichneten Schulen der Copilot Challenge Austria 2026 im Bundesministerium für Bildung. Foto: © Leo Hagen für DaVinciLab

Ein Video, in dem jemand etwas sagt, das er nie gesagt hat. Ein Konto, hinter dem kein Mensch steckt. Eine Empörungswelle, die jemand bestellt hat. Bei der Copilot Challenge Austria 2026 ging es nicht darum, ob eine KI die richtige Antwort gibt - sondern darum, wie Manipulation in Medien gemacht wird und woran man sie erkennt. Einen Monat lang, im Mai 2026, in Klassen der Sekundarstufe II in ganz Österreich. Ausgezeichnet wurde am 8. Juni 2026 im Wellensteinsaal des Bundesministeriums für Bildung.

5.700
Schüler:innen in einem Monat
61
Schulen in allen neun Bundesländern
135
Lehrkräfte

Die Videobotschaft des Bildungsministers

Die Feier lief hybrid - zugeschaltet waren Schulen aus ganz Österreich. Eröffnet hat sie Bildungsminister Christoph Wiederkehr mit einer Videobotschaft an die Teilnehmenden.

1:56 Minuten · Videobotschaft von Bildungsminister Christoph Wiederkehr

Drei Blickwinkel auf dieselbe Sache

Manipulation lässt sich nicht aus einer Richtung allein verstehen. Der Kurs nimmt deshalb dreimal Anlauf - und jedes Mal fragt er anders.

Was macht das mit uns?

Bestätigungsfehler, Empörungsreflex, Gruppendruck und die Spirale des Schweigens - erklärt an Szenen, welche die Klasse vorher selbst gespielt hat.