TalentsLounge wird von Kindern und Jugendlichen im schulischen und betrieblichen Kontext genutzt. Dieses Konzept beschreibt, wie wir Risiken für Minderjährige minimieren, wie Meldungen bearbeitet werden und welche Verhaltensregeln für alle Erwachsenen gelten, die mit der Plattform arbeiten.
Stand: Juli 2026 · Nächste Überprüfung: Juli 2027
1. Funktionsumfang und Risikoanalyse
Grundlage des Konzepts ist der tatsächliche Funktionsumfang der Plattform. Folgende Funktionen existieren — und folgende bewusst nicht:
- Keine offenen Kommunikationsräume: Es gibt keinen Chat, keine Direktnachrichten zwischen Lernenden und keine öffentlichen Kommentare. Nachrichten existieren ausschließlich projektbezogen zwischen Lernenden und ihrer eigenen betreuenden Person (Prüf-Feedback).
- Keine öffentlichen Kinderprofile: Es gibt keine öffentlich einsehbaren Profilseiten von Schüler:innen. Öffentlich sichtbar sind nur veröffentlichte Projekte — mit Pseudonym und Schulname, ohne Kontaktdaten.
- Öffentliche Projekt-Galerie: Hauptrisiko ist, dass Projektinhalte selbst personenbezogene Daten oder ungeeignete Inhalte enthalten (z. B. echte Namen, Fotos, Beleidigungen). Gegenmaßnahmen: Prüfung durch die betreuende Person vor Veröffentlichung, Meldefunktion mit sofortiger Ausblendung, Rückzugsrecht (siehe unten).
- Likes und Ranglisten: Projekte können mit einem Like versehen werden (eine Person, ein Like); Ranglisten zeigen ausschließlich Pseudonyme. Restrisiko sozialer Vergleichsdruck — begrenzt durch klassenbezogene, pädagogisch eingebettete Nutzung.
- Einsicht durch Lehrkräfte („Brille“): Betreuende Personen können die Ansicht ihrer Schüler:innen zu Betreuungszwecken einsehen; diese Einsicht ist schreibgeschützt.
- Team-Projekte: gemeinsame Einreichungen sind nur innerhalb derselben Klasse/Gruppe möglich — kein Kontakt zu unbekannten Personen.
2. Präventive Maßnahmen
- Datenminimierung: Kinder unter 14 Jahren nutzen die Plattform vollständig ohne personenbezogene Daten (anonymer Zugangscode, generierter Anzeigename, kein Name, keine E-Mail, kein Geburtsdatum).
- Pseudonymisierung: In allen öffentlichen und klassenübergreifenden Ansichten erscheinen Lernende ausschließlich unter Pseudonym. Kinder können ihr Pseudonym nicht selbst in einen Klarnamen ändern.
- Keine öffentlichen Kontaktdaten: Es gibt keinen Ort, an dem Lernende Kontaktdaten hinterlegen oder veröffentlichen können.
- Veröffentlichung nur über Erwachsene: Projekte von Lernenden gehen nur online, wenn die betreuende Lehrkraft bzw. Ausbilder:in sie geprüft und aktiv veröffentlicht hat.
- Rückzugsrecht: Veröffentlichte Projekte können jederzeit wieder offline genommen werden — von der betreuenden Person oder vom Kind bzw. Jugendlichen selbst; die Wirkung tritt sofort ein.
- Keine Fotos realer Kinder: Die Motiv- und Kursbilder der Plattform zeigen realistische Schul- und Ausbildungsszenen, sind aber mit Künstlicher Intelligenz erzeugt. So braucht es keine Fotos realer Schüler:innen oder Lehrlinge. Diese Bilder sind sichtbar als „KI-generiert" gekennzeichnet (Details im Impressum).
- Rollen- und Rechtekonzept: Zugriffe sind technisch auf die eigene Klasse/Schule beschränkt; Administrator:innen arbeiten nach dem Need-to-know-Prinzip.
- Kindgerechte Information: Regeln und Datenschutzhinweise gibt es in einfacher Sprache (siehe und ).